Presseinformation des BUND 25.09.2016
BUND und KGS reinigen Strand im Inselosten
Zum fünften Mal in Folge beteiligte sich der BUND Norderney am „International Coastal Cleanup-Day“, einer weltweit seit 1986 durchgeführten Initiative für den Meeresschutz. In Zusammenarbeit mit der KGS, dem Staatsbad Norderney sowie der TDN wurden der Strand und die Dünen zwischen dem Schlopp und dem Inselende von Müll gereinigt. Den Löwenanteil der Arbeit erledigten 45 Schüler und Schülerinnen des 8. Jahrganges der KGS unter Anleitung von Mitgliedern des BUND und eines Nationalparkrangers.
Wie in den vergangenen Jahren sammelten die 8.-Klässler eine große Menge Wohlstandsmüll, wobei Verpackungen und Gefäße sowie Fischernetze aus Plastik den größten Anteil ausmachten. Insgesamt wurden von der TDN 600 kg Müll zur Entsorgung abtransportiert. Die Jugendlichen waren sich mit den Naturschützern einig, dass Lösungen zur Vermeidung von Plastikmüll gefunden werden müssen, um die weltweite Verschmutzung der Meere zu vermeiden.
Der BUND bedankt sich für die Unterstützung bei der Kurverwaltung und der TDN, ohne deren Unterstützung die Aktion nicht möglich gewesen wäre. Außerdem gilt der Dank der Peter Tjaden Nahverkehrs GmbH für den Bustransport sowie den Unternehmen Peters und Bethke für die Versorgung der Helfer mit Getränken und Speisen.
Presseinformation des BUND 23.03.2016
Inselreinigung des BUND im Nationalpark
Im Rahmen eines Arbeitstreffens des BUND-Arbeitskreises „Meer & Küste“ auf der Insel führten 40 Teilnehmer aus dem Bundesgebiet zusammen mit der Norderneyer BUND-Kreisgruppe am 12. März eine Reinigung der Strände und nördlichen Salzwiesen auf dem Ostheller durch. Bernd Daehne, Klaus Dinkla, Roland Gottschalk und Yvonne Tiede vom örtlichen BUND übernahmen die Koordination und Leitung vor Ort, da sie über die notwendigen Ortskenntnisse verfügen. Mit Genehmigung und Begleitung des Nationalparks in Person des Rangers Onno K. Gent sammelten die Aktiven unterstützt von einigen Norderneyern und Gästen bei bestem Wetter zwei Tonnen Zivilisationsmüll. Darunter war „frischer“ Müll an den Spülsäumen der Winterfluten, aber auch älterer Müll, der durch Sanderosion wieder freigelegt worden war. Wie immer machten Reste von Netzen, Leinen und Plastikschnüren einen großen Anteil aus. Es wurden aber auch Zahnpastatuben mit asiatischer Beschriftung gefunden, was verdeutlicht, dass es sich hier um ein globales Problem handelt. Das kann aber nur verkleinert werden, wenn möglichst viele Menschen lokal durch Müllvermeidung handeln.
Große Unterstützung für die Aktion gab es vom Staatsbad Norderney, die nicht nur für Verpflegung sorgte, sondern auch die Technischen Dienste mit zwei Mitarbeitern und Fahrzeugen beauftragte, sowie von der Reederei Norden-Frisia, die den Bus für die Teilnehmer zur Verfügung stellte.